Infektionen, Fieber und Schwitzen im Schlaf:
Körperliche Infektionen gehen bekanntermaßen mit Fieber einher. Fieber ist oft ein verräterisches Anzeichen einer Infektion, und die erhöhte Körpertemperatur kann zu nächtlichem Schwitzen führen. Ein Fieberanfall kann schwerwiegend sein und ärztlicher Behandlung bedürfen – wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.
Hypoglykämie und Schwitzen im Bett:
Hypoglykämie ist ein Zustand, der durch einen niedrigen Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Sinkt der Blutzuckerspiegel, produziert der Körper übermäßig viel Adrenalin, um den Verlust auszugleichen. Dieser zusätzliche Adrenalinschub geht oft mit Schwitzen einher. Der Blutzuckerspiegel kann im Schlaf am niedrigsten sein, was das übermäßige Schwitzen in der Nacht erklären kann.
Hormonelle Veränderungen: Nachtschweiß bei Frauen und Männern
Während der Perimenopause oder Menopause leiden Frauen häufig unter unangenehmen Hitzewallungen oder extremer Hitze, die nichts mit der Umgebungstemperatur zu tun hat. Diese Phase starker hormoneller Veränderungen kann bei Frauen zu Nachtschweiß führen. (Lesen Sie hier mehr darüber, wie der BedJet bei Nachtschweiß und störenden Hitzewallungen in der Perimenopause helfen kann .)
Ebenso kann eine Veränderung des Hormonspiegels bei heranwachsenden Teenagern die Ursache für Nachtschweiß sein, und ein Abfall des Testosteronspiegels bei Männern kann zu übermäßigem nächtlichem Schwitzen führen.
Hormonstörungen und nächtliches Aufwachen mit Schweißausbrüchen:
Ähnlich wie hormonelle Schwankungen gibt es auch hormonelle Störungen, die übermäßiges Schwitzen verursachen. Eine häufige Hormonstörung ist die Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) , bei der die Schilddrüse das Hormon Thyroxin überproduziert. Zu den Symptomen dieser Störung gehören Herzrasen, Stress, Angstzustände, Reizbarkeit und Hitzeempfindlichkeit. All dies kann zu nächtlicher Überhitzung und erhöhter Schweißproduktion führen.
Säurereflux und Überhitzung des Körpers in der Nacht:
Säurereflux kann Sodbrennen und andere brennende Gefühle im Körper verursachen. Schwitzen ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf erhöhte Hitze oder eine Krankheit. Daher leiden Menschen mit Säurereflux häufig unter Nachtschweiß. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Schwitzen und Sodbrennen gleichzeitig auftreten. Wenn dies häufig auftritt, ist es dringend ratsam, einen Arzt aufzusuchen.
Krebs und nächtliches Schwitzen im Schlaf:
Übermäßiges Schwitzen kann ein frühes Symptom verschiedener Krebsarten sein, insbesondere von Lymphomen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Schwitzen in der Regel nicht das einzige Warnsignal für Krebs ist und häufig von anderen Symptomen wie wiederkehrendem Fieber und unerklärlichem Gewichtsverlust begleitet wird.